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Der Hund ist ein Karnivor, also ein Fleischfresser. Die Natur hat ihm ein starkes Gebiss mit kräftigen Reißzähnen mitgegeben. So ein Fuchs stiehlt das Huhn und frisst es mit Haut, Krallen und Kopf. Die Federn sind ihm dabei nicht hinderlich. Wenn er Glück hat, dann erwischt er auch noch ein paar Eier. Die vertilgt er mit Schale. Instinktiv aber streicht er auch an Brombeersträuchern vorbei, um an die Früchte zu gelangen. Er frisst Kräuter, weil ihm sein Unterbewusstsein das signalisiert, und gleicht so einen etwaigen Vitaminmangel aus. Der Haushund ist angewiesen auf dass, was ihm sein Besitzer anbietet. Und dessen Fütterungsvorstellungen treiben manchmal seltsame Blüten. Der Hund wird zum menschlichen „Allesfresser“ erklärt. Da wird gekocht, gewürzt, Dosen mit fragwürdigem Inhalt geöffnet, der Rest vom Mittagessen wandert in den Hundenapf, oder es wird ihm tagaus, tagein das vermeidlich gute Trockenfutter aus der Tüte als fades Dauermenü präsentiert. Armer Hund! Ernährung spielt – nach dem täglichen Bedarf an gutem und frischen(!) Wasser - eine wichtige Rolle im Hundeleben. Gemeint ist die Art der Ernährung, nicht die dauerhafte Zufuhr von Leckerchen und Sonstigem, von dem Mensch glaubt, es sei das Tageshighlight seines Hundes. Dieses sieht anders aus: Viel Bewegung und spielerischer Austausch mit seinem Herrn und seinen Artgenossen. Der Hund ist ein Rudeltier, und keine Sofahocker! Mit Hinblick auf das anstehende Osterwochenende, an dem bekanntlich gerade Süßes Hochkonjunktur hat, sei daraufhin gewiesen, dass Schokolade nicht zu den Ostervergnügen des Menschen besten Freund gehört! Abgesehen davon, dass sie wegen des hohen Fettgehaltes dick macht, der Zuckergehalt Karies verursacht und dem Hund den Appetit auf Richtiges verdirbt, enthält Schokolade Theobromin. Und das ist für den Hund reines Gift. Bei einem 10 Kilogramm schweren Hund reichen 63 Gramm unverdünnter Kochschokolade, oder aber die 10-fache Menge Milchschokolade aus, um zu einer ernsten Vergiftung zu führen. Erbrechen, Durchfall, Muskelzittern und Lethargie sind die Folgen, die schlimmsten Fall zum Tod führen. Süßigkeiten allgemein stehen naturgemäß nicht auf dem Speiseplan eines Hundes (auch „Hundeschokodrops“ aus dem Tierregal können Sie unbesorgt ignorieren). Schokolade im Besonderen, ist auf jeden Fall tabu!
Lebensnotwendigkeit Wasser! Auch wenn bei dem Stichwort Ernährung am wenigsten daran gedacht wird: Wasser ist der wichtigste Nahrungsbestandteil. Das haben Mensch und Hund gemeinsam. In unserer Rubrik „“Gesundheit“ setzten wir uns in dieser Woche intensiv mit dem Nahrungsmittel Nummer 1, dem Wasser, auseinander. Gleich wichtig ist das Thema aber auch in der „Ecke für den Tierfreund“. Der Hund besteht zu 70% aus Wasser aber schon ein Verlust von 10% führt zu scheren Erkrankungen, 15% Wasserverlust sind tödlich. Genau wie beim Menschen ist der Wassermangel schwerer zu verwinden, als der der Nahrungsmangel. Je nach Umgebungstemperatur überleben Hunde das Defizit nur wenige Tage. In südlichen Ländern ist Wassermangel für die streunenden Hunde ein wesentlich gefährlicheres Problem, als der Mangel an Fressbarem. Letztern kann der Hund über mehrere Wochen ertragen. Wasser wird benötigt für die Lösung von Nährstoffen und deren Transport aus dem Darm über die Blutbahn zu den Geweben. Weiter ist Wasser erforderlich zum Zellstoffwechsel, aber auch zur Ausscheidung harnpflichtiger Stoffe, und ebenso zur Regulierung der Körpertemperatur. Der Körper gibt ständig Wasser ab. Über die Haut, die Atemluft, Schweißdrüsen, Harn und Kot. Bei säugenden Hündinnen kommt es zu einem zusätzlichen Wasserverlust über die Milch. Verletzte Hunde verlieren Wasser über das Blut. Kranke Hunde durch Erbrechen und Durchfall. Je trockener und härter die Nahrung ist, desto höher ist der Wasserbedarf. Beim Verfüttern von Trockenfutter gilt es also darauf zu achten, dass ausreichend frisches Wasser zur Verfügung steht. Pro Kilogramm braucht ein Hund 35ml Wasser pro Tag. Ein Hund von 10 Kg benötigt also eine Tagesration an Wasser von 350 ml. Ist das Wasser frisch und sauber, trinkt der Hund normalerweise immer mehr, als er nach eben genannter Rechnung braucht. Steht wenig Wasser zur Verfügung, wird der Hund instinktiv auch weniger fressen. Bei zu wenigem Wasser trocknet der Hund regelrecht aus. Das kann man leicht testen: Zieht man einem gesunden Hund die Haut zwischen den Schulterblättern hoch, und lässt sie dann fallen, läst sich diese sofort wieder glatt verstreichen. Die Haut hat Spannkraft und Elastizität. Ist der Hund ausgetrocknet, bleibt diese Hautfalte entweder stehen, oder sie verstreicht nur langsam. Je höher die Leistungsanforderungen an den Hund gestellt werden, desto höher ist natürlich auch sein Wasserbedarf. Die zusätzliche Wärme, die bei erhöhtem Energiebedarf in der Muskulatur gebildet wird, gibt der Hund über das Hecheln wieder ab. Das Leistungspotenzial des Hundes reduziert sich analog zu dem entstehenden Wassermangel. Es kommt zur Eindickung des Blutes. Es muss also immer ausreichende frisches Trinkwasser zur Verfügung stehen. Sowohl vor Ort, wie auch auf Reisen. Wenn Sie in südlichen, heißen Ländern streunenden Hunden helfen möchten, so denken Sie erst an Wasser, dann an Nahrung. Manche Hunde verweigern abgestandenes Wasser. Hier ist es besonders wichtig, auf einen ausreichenden, frisch Wasservorrat zu achten. Genau wie bei uns Menschen ist auch für den Hund, und all seinen tierischen Artgenossen „gutes“ Wasser von lebenswichtiger Bedeutung. Die Notwendigkeit der Wasseraufnahme rangiert allzu oft hinter der Notwendigkeit der Nahrungsaufnahme. Obwohl die in diesem Fall zweitrangig ist. Tun Sie sich und ihrem Vierbeiner Gutes, und setzten sie reines Wasser an die erste Stelle Ihres täglichen Nahrungsbedarfes.
Urlaubszeit! Aber wohin mit dem Tier? Die Urlaubszeit hat begonnen. Die Zeit, die viele herbeisehnen, um ein paar Tage oder ein paar Wochen vom Alltag auszuspannen, oder aber auch Neues zu entdecken. Tierhaltern stellt sich dann unweigerlich immer die gleiche Frage: Wohin mit dem tierischen Hausgenossen? Entweder muss eine geeignete Betreuung oder Versorgung organisiert werden, oder man erwägt, das Tier mitzunehmen. Beides hängt natürlich von der Tierart ab. Der Hund zeigt sich in der Regel aufgeschlossen für jegliche Reiseunternehmungen, während die Katze lieber in ihrer vertrauten Umgebung bleibt. Für Kleintiere bedeuten Ortswechsel oft Stress, hier empfiehlt es sich, eine geeignete Pflegestelle zu finden. Möglichst frühzeitig sollte man sich nach einem geeigneten Pflegeplatz umschauen. Findet sich keine tierliebe Privatperson, muss man sich an Tierpensionen wenden, oder aber auch an die Tierheime. Viele Tierheime nehmen auch Pensionstiere auf. Fahren Sie rechtzeitig dorthin, sprechen Sie mit den Leuten, erkundigen sich nach den Preisen und schauen Sie sich die Unterbringungsmöglichkeiten an. Wer sein Tier mitnehmen will, der sollte schon die Anreise darauf einstellen. Ist genügend Liegeplatz vorhanden? Kann die Reisetemperatur im Auto entsprechend reguliert werden? Häufig sitzen die Tiere im hinteren Teil des Wagens zu heiß, oder in der Zugluft. Pausen müssen eingeplant werden. Raststätten, die über ausreichende Grünflächen verfügen müssen angesteuert werden. Die Pausen tun nicht nur dem Vierbeiner gut, sie nutzen auch auf langen Wegstrecken uns Menschen, wieder etwas Energie für die Weiterfahrt zu tanken. Haben Sie ausreichend Wasser für das Tier im Auto. Ganz wichtig, vor langen Wegstrecken das Tier nicht unbedingt zu viel füttern! Nehmen Sie etwas Futter mit. Allerdings wird das Tier für gewöhnlich die meiste Zeit im Auto verschlafen. Bereits bei der Urlaubsplanung muss geklärt werden, wie tierfreundlich der Urlaubsort ist. Das Klima spielt eine entscheidende Rolle. Viele Tiere vertragen die Hitze nur bedingt. Bei Auslandsreisen klären Sie mit ihrem Tierarzt die notwendigen Impfungen ab. Erkundigen Sie sich über landestypische Krankheitserreger. Im Falle von Spanien ist es die Sandmücke, die durchaus zur Gefahr werden kann. Sorgen Sie vor. Wie, das können Sie in unseren Artikeln „Im Kampf gegen die Sandmücke“ und „Vorbeugen vor Zecken“ im Inhaltsverzeichnis genau nachlesen. Legen Sie sich eine kleine Hausapotheke zu. So sind sie vor Ort in kleinen Fällen gewappnet. In unseren wöchentlichen Artikeln, und auch in unter unserer Rubrik „Naturheilpraxis für Hunde“ erfahren Sie hierzu einige gute Tipps Leider vergessen nach wie vor viele Menschen zur Urlaubszeit die Verantwortung, die sie mit dem Erhalt ihres Tieres auf sich genommen haben. Ausgesetzte Hunde stehen Pate für diese Rücksichtslosigkeit. Das deutsche (und auch das katalanische) Tierschutzgesetz hat das Aussetzten der Tiere unter eine hohe Geldstrafe gestellt. Dabei bedarf es nur einer rechtzeitigen Organisation, um die Unterbringung des geliebten Vierbeiners, während der schönsten Zeit des Jahres, zu gewährleisten.
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Der Virus FeLV erfolgt durch Aufnahme infektiösen Materials über die Schleimhäute. Feline Leukose ist auf Vertreter der Familie der Katzen spezialisiert. Menschen und andere Tiere sind nicht gefährdet. Auch eine gesunde Katze ist nicht einer zwingenden Ansteckung ausgesetzt.
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